Ostsee 2018
Beschreibung folgt demnächst …
Freitag, 7. September 2018
Der zweite Teil unseres Jahresurlaubs steht an. Diesmal ist die Ostsee unser Ziel. Heute geht es nach Lübeck. Unser Ziel: Campingplatz Lübeck-Schönböcken Die Nacht kostet hier 24 € all inclusive außer Dusche (0,50 € für fünf Minuten). Nachdem Norbert vom Dienst gekommen ist wird nur noch der Fahrradträger mit den Rädern montiert und gegen 15:15 Uhr geht es los. Die Fahrt ist am Anfang wegen des sechs-spurigen Ausbaus des Berliner Rings und gegen Ende auf der A 1 bei Lübeck etwas hakelig, ansonsten aber ruhig. Wir erreichen kurz vor 19 Uhr unser Ziel und bekommen auf unserem Wunsch-Campingplatz einen Standplatz.
Samstag, 8. September 2018
Das Wetter ist schön, nicht zu warm und manchmal Wolken. Ideal also, um mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Vor allem wegen seiner Nähe zur Altstadt wurde der Campingplatz von uns ausgesucht. Mit dem Rad sind wir in 20 Minuten am Holstentor. Von dort geht es zu Fuß weiter. Ziel unserer Altstadtbesichtigung sind die Gänge und Höfe, die es in dieser Vielzahl wohl nur hier gibt.
Sonntag, 9. September 2018
Mal bedeckt, mal sonnig, so ist das Wetter heute. Unsere Po’s sind das Radfahren nicht mehr gewohnt. Also gönnen wir ihnen und uns einen Ruhetag am Platz. Nur faul im Campingstuhl sitzen ist auch schön!
Montag, 10. September 2018
Das Wetter ist ähnlich wie gestern: am Morgen bedeckt, gegen Mittag kommt dann die Sonne durch. Wir schwingen uns wieder aufs Rad und fahren in die Lübecker Altstadt. Diesmal sind Hafen, Kirchen und Rathaus unsere Ziele.
Dienstag, 11. September 2018
Heute geht es weiter nach Fehmarn. Unser Ziel ist der Camping Flüggerteich, wo die Nacht 15,50 € zuzüglich Strom nach Verbrauch kostet. Da wir genügend Zeit haben fahren wir über Landstraßen zunächst nach Plön. Das Wetter lädt nicht gerade zum Spazierengehen ein. Daher bewundern wir die reizvolle Landschaft nur aus dem Fahrzeug heraus und fahren weiter über Landstraßen dem Ziel entgegen. Wegen einer Baustelle und einspuriger Verkehrsführung auf der Fehmarnsundbrücke gönnen wir uns eine dreiviertel Stunde Stopp and Go. Bald danach erreichen wir aber den Camping Flüggerteich, wo wir gegen 16 Uhr einchecken.
Embed://<iframe src=“https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m34!1m12!1m3!1d298929.3907240154!2d10.505992434000921!3d54.173241798317555!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!4m19!3e0!4m5!1s0x47b20e9b8d3a6723%3A0x2aed433235cbbfa3!2sCampingplatz+L%C3%BCbeck-Sch%C3%B6nb%C3%B6cken%2C+Steinrader+Damm%2C+L%C3%BCbeck!3m2!1d53.8696609!2d10.6309775!4m5!1s0x47b267fd1dafbdb1%3A0x163f57c7353075b0!2zUGzDtm4!3m2!1d54.161330199999995!2d10.4259498!4m5!1s0x47b282b18c70805f%3A0x43c6efd4c38001e2!2sCampingplatz+Fl%C3%BCggerteich%2C+Fl%C3%BCgge+1%2C+23769+Fehmarn!3m2!1d54.4530247!2d11.013093999999998!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1536856539938″ width=“600″ height=“450″ frameborder=“0″ style=“border:0″ allowfullscreen></iframe>
Mittwoch, 12. September 2018
Der Himmel ist grau in grau und manchmal fallen auch ein paar Tropfen. Erst am Nachmittag bleibt es trocken und wir wagen unseren ersten Spaziergang am Ostseestrand bis zum Leuchtturm.
Donnerstag, 13. September 2018
Der neue Tag erwartet uns mit strahlendem Sonnenschein und wir können wieder gemütlich draußen frühstücken. In der Aalkate soll man gut Fisch essen können, also rauf aufs Fahrrad und nichts wie hin! Unterwegs machen wir noch Halt in Orth und spazieren die Hafenmauer entlang.
Dann geht es weiter nach Lemkenhafen, wo wir zunächst das Mühlenmuseum besuchen.
Schlussendlich haben wir uns dann eine Bouillabaisse in der Aalkate verdient, nicht ganz billig (18,90 €), aber gut und vor allem reichlich Fischeinlage in der Suppe. Gut gesättigt fahren wir wieder zurück zum Campingplatz, wo wir noch faul im Liegestuhl die Sonne genießen.
Freitag, 14. September 2018
Heute ist wieder schönes Wetter und wir fahren mit dem Rad nach Burg. Für die 16 km benötigen wir gut eine Stunde. Burg ist ein nettes Städtchen, aber unheimlich voll. Wie mag das erst in der Hauptsaison hier aussehen?
Die ganzen Touris treiben uns ins Innere der Kirche, wo wir ein wenig Ruhe finden.
Knapp zwei Stunden später machen wir uns wieder auf den Heimweg. Zuvor decken wir uns aber noch mit den notwendigen Lebensmitteln ein. Erschöpft erreichen wir dann gegen 16:00 Uhr den Campingplatz und lassen den Tag ausklingen.
Samstag, 15. September 2018
Nach dem anstrengenden Tag gestern genießen wir heute nur faul auf dem Campingplatz die Sonne.
Sonntag, 16. September 2018
Mal Sonne, mal Wolken, so zeigt sich der Tag heute. Wir gehen zu Fuß am Strand entlang. Unser Ziel ist der Vogel-Beobachtungsturm des NABU. Leider ist schon nach einem Kilometer der Ausflug zu Ende: wegen der Grunderneuerung des Deiches ist der Weg gesperrt. Es gibt zwar eine Umgehung, die uns aber zu lang ist, um sie zu Fuß zu bewältigen. Also kehren wir wieder um und verbringen den Rest des Tages wieder faul am Wohnmobil. Faul sein können wir mittlerweile ganz gut!
Montag, 17. September 2018
Heute steht ein größerer Einkauf an. Vor allem die Getränke gehen zur Neige. Mit dem Fahrrad ist der Transport zu mühselig, also wird Kolumbus bemüht. Da wir schon einmal mit ihm unterwegs sind, fahren wir rund um die Insel und suchen jeden Leuchtturm auf, ausgenommen der Leuchtturm Flügge, den wir ja am Mittwoch schon bestaunt haben.
1 – Der Leuchtturm bei Markelsdorf
2 – Leuchtturm bei Marienleuchte
3 – Bei Staberhuk ist der Leuchtturm leider eingerüstet
4 – Strukkamphuk, eher ein Leuchttürmchen
Dienstag, 18. September 2018
Sonnig und bis zu 24 Grad, ideal also zum Fahrradfahren. Wir wollen zum Beobachtungsturm des NABU, der uns am Sonntag zu Fuß zu weit war. Die Umleitung führt uns über einen Deich im Inneren der Insel, mitten durch Schafherden, wobei sich die Schafe nicht wirklich durch Radfahrer stören lassen. Nach acht Kilometern erreichen wir dann das Informationszentrum des NABU um dort festzustellen, dass ich meine Geldbörse im Wohnmobil vergessen habe. Dies nimmt uns auch die Entscheidung ab, ob wir 8,50 € pro Nase für den Zutritt zum Wasservogel Reservat zahlen wollen. Auch wenn es für einen guten Zweck ist, finde ich den Eintrittspreis recht hoch. Also machen wir uns unverrichteter Dinge wieder auf den Heimweg und machen auf dem Campingplatz was wir am besten können: Nichts!
Mittwoch, 19. September 2018
Heute sollte es eigentlich weiter zum Campingpark Kühlungsborn gehen. Wir haben uns gestern noch einmal im Internet den Platz genauer angesehen. Die schiere Größe und die abstoßenden Eindrücke, die ähnliche Plätze hier auf Fehmarn bei uns hinterlassen, machen keine Lust dorthin zu fahren. Zu gemütlich und vor allem leer ist der Campingplatz, auf dem wir uns befinden. Und es wird heute noch einmal sonnig und heiß. So einen schönen Tag wollen wir nicht mit Fahren verderben. Daher beschließen wir, unseren Aufenthalt auf Fehmarn zu verlängern. Spätestens Samstag soll es regnen. Bis dahin möchten wir unsere Faulheit noch genießen. Unterwegs wollten wir uns mit den notwendigen Lebensmitteln versorgen. Dies erledigen wir nun mit dem Fahrrad im Supermarkt in Petersdorf. Am Nachmittag liegen wir dann wieder faul in der Sonne.
Donnerstag, 20. September 2018
Morgens ist es noch sonnig, jedoch nimmt die Bewölkung im Laufe des Tages immer mehr zu und der Wind wird immer stärker. Wir nutzen die letzten Sonnenstrahlen für einen Spaziergang am Strand. Für morgen ist Regen angesagt, daher packen wir unsere Möbel wieder ein und machen Kolumbus reisefertig. Bei dem Wind ist an ein Öffnen der Markise eh nicht zu denken. Sollte es dennoch angenehm draußen sein können wir immer noch auf den reichlich vorhandenen Bänken Platz nehmen.
Freitag, 21. September 2018
Sonne und Wolken wechseln sich den ganzen Tag über ab. Am Nachmittag wird es stürmisch dazu. Wir verbringen den Tag überwiegend mit Lesen im Wohnmobil. Am späten Nachmittag geht es zum letzten Mal in die Aalkate. Aufgrund des stürmischen Windes lassen wir aber die Fahrräder stehen und fahren mit Kolumbus zum Essen.
5 – Steter Wind krümmt den Baum
Samstag, 22. September 2018
Montag erwartet uns die Arbeit. Daher müssen wir leider den Urlaub unterbrechen und nach Hause fahren. Kolumbus ist ja seit Donnerstag Nachmittag schon reisefertig, sodass wir nach dem Frühstück nur noch den Fahrradträger montieren und die Räder verzurren müssen. Nach dem Ablesen des Stromzählers kann dann auch die Schlussabrechnung erfolgen. Wieder einmal zeigt sich, dass wir mit einer verbrauchsabhängigen Zahlung besser abschneiden als mit einer Strompauschale, auch wenn mit 50 Cent pro Kilowattstunde der Strom recht teuer ist. Pro Tag haben wir 3 kWh verbraucht, zuzüglich der Anschlussgebühr kommen wir auf 1,95 € pro Tag. Plätze die pauschal abrechnen nehmen mindestens 3,00 € pro Tag. Für den Stellplatz haben wir 13,50 € die Nacht gezahlt, inklusive Strom also 15,45 €. Damit haben die elf Tage auf dem Campingplatz insgesamt 169,95 € zuzüglich 28 € Kurabgabe gekostet. Ostseeurlaub auf Campingplätzen in den Neufünfländern ist da deutlich teurer. Da im Kühlschrank zuhause gähnende Leere herrscht fahren wir noch einmal nach Burg, um uns für das Wochenende mit dem Nötigsten einzudecken. Danach machen wir uns auf den Heimweg. Außer an einer Baustelle bei Neustadt, wo ein Stau uns eine Stunde Zeit gekostet hat, verläuft die Fahrt ohne weitere Probleme. Selbst auf dem Berliner Ring, der sechsspurig ausgebaut wird, gibt es keine weiteren Verzögerungen. Gegen 15:00 Uhr kommen wir in Borgsdorf an.
Embed://<iframe src=“https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m28!1m12!1m3!1d1213856.7096120303!2d11.0508977017565!3d53.54323727142182!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!4m13!3e0!4m5!1s0x47b282b18c70805f%3A0x43c6efd4c38001e2!2sCampingplatz+Fl%C3%BCggerteich%2C+Fl%C3%BCgge%2C+Fehmarn!3m2!1d54.4530247!2d11.013093999999998!4m5!1s0x47a9aa6e1b45df99%3A0x4e288b51243279a7!2sHohen+Neuendorfer+Weg+(Borgsdorf)+11%2C+16556+Hohen+Neuendorf%2C+Deutschland!3m2!1d52.7051326!2d13.2652615!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1537701439806″ width=“600″ height=“450″ frameborder=“0″ style=“border:0″ allowfullscreen></iframe>
Freitag, 28. September 2018
Weiter geht unsere Ostsee-Tour, nun auf Rügen. Gegen halb vier fahren wir in Borgsdorf los. Wegen diverser Staumöglichkeiten fahren wir zunächst über die B 96. Erst bei Neubrandenburg geht es auf die Autobahn, Unser Ziel – Mönchgut-Camping – erreichen wir um 19:30 Uhr. Die Rezeption hat schon geschlossen, aber telefonisch können wir uns anmelden. Im Dunkeln suchen wir einen Stellplatz. Erst morgen im Hellen werden wir sehen, wo wir gelandet sind.
Embed://<iframe src=“https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m40!1m12!1m3!1d722318.5282285134!2d12.450801889538955!3d53.55223417716125!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!4m25!3e0!4m5!1s0x47a9aa6e1eb5346b%3A0x634703840ac247e6!2sHohen+Neuendorfer+Weg+(Borgsdorf)%2C+16556+Hohen+Neuendorf!3m2!1d52.704678699999995!2d13.265533999999999!4m3!3m2!1d52.744917699999995!2d13.237563199999999!4m3!3m2!1d52.739257099999996!2d13.207095599999999!4m3!3m2!1d53.1812262!2d13.1443406!4m5!1s0x47ab168f0ae509c1%3A0xb37067702766bbda!2sm%C3%B6nchgut-camping%2C+Zum+H%C3%B6ft+15A%2C+18586+Gager!3m2!1d54.306929999999994!2d13.68648!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1538031547283″ width=“600″ height=“450″ frameborder=“0″ style=“border:0″ allowfullscreen></iframe>
Samstag, 29. September 2018
Im Hellen stellt sich der Campingplatz als brauchbar dar. Eine Hälfte ist Dauercampern vorbehalten, die andere Hälfte ist für Durchgangsgäste und zurzeit kaum belegt. Aber es gibt wohl noch viel zu tun: Rezeption und Sanitäranlagen sind in Containern untergebracht. Das reguläre Sanitärgebäude muss wohl renoviert werden. Da Kolumbus uns alles Notwendige bietet kommen wir mit dem Platz gut klar, Strom, Abwasser und Toilettenentleerung sind in der Nähe des Stellplatzes, sodass wir eigentlich nur die Duschen im Container nutzen müssen. Also beschließen wir für 110 € bis Mittwoch zu bleiben. Bei der Anmeldung erfahren wir, dass in der Kurtaxe (1,20 € pro Person und pro Tag) die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Mönchgut enthalten ist. Der Bus fährt stündlich bis spät am Abend. Davon können wir in Borgsdorf nur träumen. Also bleibt heute Kolumbus stehen und wir fahren zunächst nach Göhren, später dann nach Sellin und wieder zurück.
6 – Kein Platz mehr frei
7 – Hafen Gager
8 – Warten auf den Bus
9 – Bahnhof Göhren
10 – Der rasende Roland
11 – Seebrücke Göhren
12 – Seebrücke Sellin
Sonntag, 30. September 2018
Heute geht es etwas weiter weg, also muss Kolumbus ran. Unser erstes Ziel ist der Baumwipfelpfad im Naturerbe-Zentrum Prora. Der Eintritt beträgt 11 €, ermäßigt 9,50 €. Die Fahrt geht dann weiter zu den Bauten des KdF-Hotels in Prora. Ein Teil wurde zu Wohnungen umgebaut, ein anderer Teil ist jetzt Jugendherberge. Nach wie vor gibt es aber auch noch marode Gebäudeteile dazwischen, deren Umbau und spätere Nutzung noch nicht klar ist. Bei Schreiber’s Fisch in der Nähe von Dranske gibt es noch eine Fisch-Soljanka und Fischbrötchen bevor es wieder zurück zum Campingplatz geht.
13 – Der Turm wurde um den Baum gebaut
14 – Weitblick
15 – Gnädig verdeckt der Wald …
16 – … die maroden Bauten
17 – Zu Wohnungen umgebaut
18 – mit Meerblick vom Balkon
19 – KdF
Montag, 1. Oktober 2018
Die Wolken hängen tief und es regnet oft. Beste Voraussetzungen, um dieses Tagebuch zu führen und Bilder der letzten Tage zu bearbeiten. Also bleiben wir heute am Campingplatz.
Dienstag, 2. Oktober 2018
Mittwoch, 3. Oktober 2018
Heute endet unsere Ostsee-Tour und wir fahren wieder nach Hause.