Nordsee 2018

Vor uns liegen 17 Tage an der Nordsee.

Freitag, 6. Juli 2018

Um 15:30 Uhr fahren wir in Borgsdorf los und erreichen nach 400 km Fahrt kurz vor 20:00 Uhr den Stellplatz in Oeversee ( Karte ). Wolfgang begrüßt uns freundlich, so als wären wir die dicksten Freunde. Kein Wunder, schließlich waren wir bereits vor zwei Jahren auf dem Weg nach Norwegen schon einmal hier 😉

Der Preis für die Übernachtung ist etwas höher geworden. Wolfgang berichtet von einer Nachzahlung für Strom in Höhe von 9.000 € im letzten Jahr und ihm bliebe nichts Anderes übrig, als die Preise zu erhöhen. Die Übernachtung kostet 7 €, mit Strom (leider nur 400 Watt entschuldigt sich Wolfgang) 9 € und all inclusive, also mit vier Brötchen um 7 Uhr am Morgen 10 €. Wir nehmen natürlich das Komplettpaket.  Der Stellplatz ist sehr einfach gehalten, ist aber mit viel Liebe aufgebaut und bietet alles, was man so braucht, sogar eine „Bibliothek“ steht zur Verfügung.

Samstag, 7. Juli 2018

Obwohl der Stellplatz direkt an einer Bundesstraße liegt war es in der Nacht sehr ruhig. Wir haben gut geschlafen. Wolfgang hat die Brötchen pünktlich ausgeliefert und nach dem Frühstück geht es ganz entspannt weiter.  Der Autoreisezug über den Hindenburgdamm soll derzeit Probleme mit der Beförderung von Wohnmobilen haben. Daher wird die Nutzung der Autofähre nach Sylt empfohlen. Sie startet von Havneby auf der dänischen Insel Rømø, die durch einen Damm mit dem Festland verbunden ist. Die Rückfahrkarte für unseren Kolumbus mit Fahrradträger und zwei Personen kostet 122,80 €.  Gegen 11:30 Uhr erreichen wir den Fähranleger und werden dort auch gleich namentlich begrüßt. Die Buchung der Fähre im Internet hat also wunderbar geklappt und ohne Verzögerung bekommen wir unsere Tickets, für die Rückfahrt gleich mit.

Mit einer viertelstündigen Verspätung legt die Fähre ab und erreicht nach 40 Minuten den Hafen in List. Von dort geht es dann weiter zum Campingplatz Hörnum.

Wir haben einen Stellplatz auf dem Wohnmobilplatz des Campingplatzes für sieben Nächte gebucht. Die Übernachtungen kosten 126 €, also 18 € pro Nacht. Strom wird am Ende nach Verbrauch abgerechnet. Dazu kommen noch die Gästekarten in Höhe von 42 € (3 € pro Tag und Person).  Der Stellplatz ist gut gefüllt, aber noch nicht voll. Der Untergrund besteht aus verdichtetem Schotter, das spärliche Gras ist wegen der langen Trockenheit gelb. Den Wohnmobilen bietet der Untergrund idealen Stand. Es ist halt nur staubig und das Abspannen der Markise schwierig, weil die Heringe nicht in den Boden wollen. Das moderne Sanitärgebäude bietet saubere Toiletten und Duschen. Leider gibt es eine Störung im Abrechnungssystem, sodass die Nutzung der Duschen kostenlos ist, so der Betreiber des Platzes. Unsere Verärgerung hierüber hält sich in Grenzen, was wir an der Rezeption auch kund tun.  Nachdem wir uns auf dem Stellplatz Nummer 22 eingerichtet haben, machen wir unsere erste Runde an den Strand. Der Sand ist sehr fein und der Weg direkt am Stellplatz zum Wasser, etwa 300 Meter, ist sehr mühsam. Besser geht es an der Rezeption zum Strand; hier führt eine Treppe über die Düne.  Mit dem Fahrrad sind es nur fünf Minuten vom Campingplatz nach Hörnum, wo es das erste Fischbrötchen bei Fisch Matthiesen und am Hafen ein kaltes Weißbier gibt. Am Abend machen wir uns dann zu Fuß zum Essen auf. Eigentlich wollten wir bei Fisch Matthiesen etwas essen, aber um 18 Uhr ist der Rappel voll. Um diese Uhrzeit scheint in den Restaurants ohne Reservierung nichts zu gehen. In Möller’s Anker haben sie aber noch einen Katzentisch an der Theke frei, wo wir uns den ersten Labskaus mit Spiegelei schmecken lassen.

Sonntag, 8. Juli 2018

Die Bayern meinen ihn gepachtet zu haben, aber die Sylter können es auch: Himmel weiß-blau. Nach einer ausgesprochen ruhigen Nacht und einem friesischen Frühstück, Krabben mit Rührei und Brot, fahren wir mit dem Rad Richtung Rantum, um das Rantumbecken bis kurz vor Westerland und wieder zurück. In der Pause am Rantumer Hafen gibt es natürlich ein Fischbrötchen.

7 – Die Pause ist das Schönste bei einer Radtour

Nach den 35 Kilometern mit dem Rad bei teilweise frischem Wind, der gefühlt immer von vorne kommt, ist unser Bewegungsdrang erlahmt. Am Nachmittag ist Faulenzen am Wohnmobil angesagt. Abends wird der Grill angeheizt. Als Vorspeise gibt es gegrillte, mit Speck umwickelte und mit Ziegenkäse gefüllte Riesenchampignons und anschließend Entrecôte mit Kartoffeln, dazu einen wohltemperierten Grauburgunder Weißherbst. Das Leben auf der Insel der Reichen und Schönen kann so genussvoll sein.

Montag, 9. Juli 2018

In der Nacht hat der Wind noch um Einiges zugelegt und der Himmel zeigt sich grau in grau. Trotz Abspannung schlägt die Markise kräftig und wir holen sie als erstes am Morgen ein. Danach wird gefrühstückt.  Bei dem Wind ist an Radfahren nicht zu denken, also machen wir uns wieder zu Fuß nach Hörnum auf. Am Leuchtturm vorbei durch den sehr überschaubaren Wald zurück zum Hafen, wo wir das Ausladen der Sylter Muscheln auf holländische LKW beobachten. Anscheinend haben die Niederländer nicht genug eigene Muscheln, dabei habe ich immer gedacht, die „veerse mosselen“ an der holländischen Küste wären aus der Region.  Inspiriert von den angelandeten Muscheln gönnen wir uns heute statt des obligatorischen Fischbrötchens in einer Hafenbude das „Muschel-Trio“: Muschelfleisch mit Speck gebraten, in Teig gebacken und als Salat in Knoblauchöl, dazu einen trocken Rosé. Bei Fisch Matthiesen kaufen wir noch für den Abend frisches Fischfilet und für Morgen Krabbenfleisch, danach geht es wieder zurück zum Stellplatz, wo wir den Nachmittag ruhig verbringen.  Das Muschel Trio war zwar nur als leichter Happen für zwischendurch gedacht, aber wir waren noch lange Zeit so satt, dass wir auf ein Abendessen verzichtet haben. Erst spät am Abend gab es noch ein Brot.

8 – Der Leuchtturm von Hörnum

9 – Michaela hat Spaß

10 – Vorsicht Grund!

11 – Da geht’s lang!

Dienstag, 10. Juli 2018

Das Wetter hat sich wieder beruhigt und der Wind ist nur noch schwach. Mal aufgelockerte Bewölkung, mal bedeckter Himmel, das ganze bei angenehmen Temperaturen um 20 Grad. Also wieder Markise ausfahren und das Sonnensegel abspannen. Darunter gibt es dann wieder das friesische Frühstück, also Krabben mit Spiegelei und Brot.  Zu Fuß geht es vom Stellplatz aus um die Hörnumer Odde, also um die Südspitze der Insel. Von dort aus sind die Nachbarinseln Amrum und Föhr gut zu sehen. Für die vier Kilometer bis zum Hafen benötigen wir aufgrund des feinen Sandes gut anderthalb Stunden. Dafür gibt es zur Belohnung bei Fisch Matthiesen ein Fischbrötchen. Danach, am Stellplatz angekommen, ist ausgiebiges Ruhen angesagt.  Am Abend machen wir unseren Fisch von gestern. Auf unserem Cobb-Grill in der Wok-Pfanne zubereitet ist er schön saftig und lecker. Dazu gibt es Bratkartoffeln und gemischtes Gemüse aus dem Topf, nicht zu vergessen den Spätburgunder Rosé aus der Pfalz. Wir glauben es gibt noch eine Steigerung zu Leben wie Gott in Frankreich: wir auf Sylt!

12 – Hörnum – Häuser auf den Dünen

13 – Leuchtturm und Strand von Hörnum

14 – Der Leuchtturm

15 – Surfschule

16 – Hörnum und Leuchtturm im Abendlicht

17 – Sonnenuntergang auf Sylt

Mittwoch, 11. Juli 2018

Der Himmel ist bedeckt als wir wach werden, jedoch lockert es im Laufe des Morgens immer mehr auf und es wird bis zum Abend hin ein wunderschöner Tag. Nach dem Frühstück machen wir uns auf und fahren mit dem Bus. Für 9,90 € pro Person gibt es eine Tageskarte, mit der man ganz Sylt abfahren kann.  Uns bringt der Bus aber nur nach Westerland. Hier ist deutlich mehr los als in Hörnum. Wir bummeln durch die Fußgängerzone bis zum Strand, der übrigens Eintritt kostet: entweder die Gästekarte, die man zwangsweise für 3 € bei einer Übernachtung (auch Camping) mit kaufen muss, oder 4 € für Tagesgäste; woanders nennt man das Kurtaxe, die jedoch den selben Sinn hat. Unsere Gästekarten aus Hörnum gelten auch hier also dürfen wir durch.  Belohnt werden wir mit einem Strand aus aller feinstem Sand, den man aber aufgrund der vielen Strandkörbe kaum sieht. Auf der Strandpromenade reiht sich Bude an Bude, an denen sich die Möchtegernreichen und -schönen mit Prickelbrause und Austern zeigen können. Aber auch für das gemeine Volk ist die eine oder andere Bude dabei. So kommen auch wir wieder zu unseren Fischbrötchen, verlassen aber danach schnell wieder den Strand.  Da meine Sandalen den Geist aufgegeben haben nutzen wir die Chance und kaufen in einem der vielen Geschäfte ein neues Paar. Und weil wir schon mal da sind stattet sich Michaela auch mit einem bequemen Paar aus. Dazu noch ein neues Paar Turnschuhe für mich und die Verkäuferin ist glücklich. Das dringend benötigte USB-Ladekabel findet sich auf wundersame Weise in Michaelas Handtasche wieder, sodass wir auf diesen Kauf verzichten können. 3,99 € gespart!  Unser Fazit: Westerland ist ein wuseliger Ort und hervorragend geeignet für Leute die gerne sehen oder noch lieber gesehen werden. Uns reizt er nicht. Wir waren einmal da, müssen aber nicht wieder kommen, höchstens zum Einkaufen. Im deutlich ruhigeren und beschaulichen Hörnum sind wir besser aufgehoben. Also schnell mit dem Bus zurück und unser selbst gegrilltes Entrecôte mit einem kühlen Rosé genießen.

18 – Der Strand von Westerland

19 – Strandkorbgetümmel

20 – So lässt sich’s leben

21 – Pause in der Fußgängerzone von Westerland

22 – Aus welcher Richtung kommt der Wind?

23 – Skulpturen am Bahnhof Westerland

Donnerstag, 12. Juli 2018

Das Wetter gibt sich alle Mühe. Nach dem Frühstück geht es zum Strand. Für 10 € Tagesmiete gönnen wir uns einen Strandkorb und verbringen den Tag mit kurzen Unterbrechungen, z.B. für ein Fischbrötchen, gut windgeschützt – dies ist auch notwendig – den Tag am Strand.

24 – Leuchtturm mal bei schönem Wetter

25 – Hier wohnen die Reichen und Schönen

Freitag, 13. Juli 2018

Heute ist der Tag nur grau. Eigentlich wollten wir ja noch einen Strandtag einlegen, so wird es aber nur ein Lesetag am Wohnmobil. Ab Abend bereiten wir uns auf die morgige Abreise vor und packen das Wohnmobil.

Samstag, 14. Juli 2018

Das Wetter ist wieder schön. Da wir gestern Abend schon alles fertig gemacht haben, können wir gleich nach dem Frühstück los. Unsere Fähre geht erst um 13:30 Uhr, also Zeit genug, um vorher noch den Lister Hafen zu erkunden, natürlich mit Fischbrötchen.

26 – Hier ist immer Jahrmarkt

27 – Die Fähre in List

28 – Sau bequem

29 – Alte Bojenhalle List

30 – Gosch’s nördlichste Fischbude

31 – Lister Hafen

32 – Fährterminal

33 – Budenzauber

34 – Unterwegs

Am Fährhafen werden wir dann wieder namentlich begrüßt. Das Verladend der Fahrzeuge geht zügig und die Überfahrt ist ruhig. Schnell sind wir durch Dänemark und finden bei Wesselburen ein Campingplatz.

Andrea, die Platzbesitzerin, begrüßt uns freundlich und weist uns ein „Eckgrundstück“ zu. Die Nacht kostet 18 € plus 2 € pauschal für Strom. Für einen Euro kann man fünf Minuten lang duschen. Ver- und Entsorgung ist im Preis mit drin. Trotz der relativen Größe ist es auf dem Platz recht ruhig.  Für das leibliche Wohl gibt es aber weder auf dem Platz noch in der Nähe etwas. Gut dass wir uns auf der Fahrt für mehrere Tage eingedeckt haben. So können wir uns das gegrillte T-Bone Steak bei einem kühlen Pils  schmecken lassen.

Sonntag, 15. Juli 2018

Der Himmel ist wieder blau und wir wagen uns nach dem Frühstück erneut auf die Fahrräder. Am Eider-Sperrwerk vorbei fahren wir nach Tönning, wo wir den malerischen Hafen besichtigen. Das Fahrradnavi ist der Meinung, unsere gefahrene Strecke wäre die Kürzeste zurück. Also fahren wir den selben Weg, diesmal nur gegen den Wind.

Nach 28 Kilometern auf dem Rad haben wir uns am Abend dann das nächste T-Bone Steak vom Grill verdient. Vom Endspiel der Fußball WM bekommen wir nichts mit, das ist auch gut so. Lieber lassen wir den Tag gemütlich bei einem kühlen Bier ausklingen.

Montag, 16. Juli 2018

Auf Sylt haben wir bemerkt, dass unser Wohnmobil schnell eingeräumt ist. Darum haben wir gestern Abend darauf verzichtet uns reisefertig zu machen. Nach dem Aufstehen um 08:00 Uhr haben wir erst gemütlich gefrühstückt, dann unsere Sachen verstaut, Toilette und Grauwasser geleert, den Müll entsorgt und anschließend noch geduscht, da wir bei den Temperaturen doch arg ins Schwitzen geraten sind. Trotzdem sind wir um 10:00 Uhr wieder auf der Straße.  Es geht nach Hooksiel, wo wir auf dem FKK-Platz wenigstens drei Tage verbringen wollen. Das Navi habe ich so eingestellt, dass wir die kürzeste statt der schnellsten Strecke fahren wollen. Die schnellste wäre nämlich via Autobahn an den Großstätten Hamburg und Bremen vorbei gewesen. So aber lotst uns das Navi überwiegen über Landstraßen, teils sogar kleinen Nebenstraßen zum Ziel. Es würde uns nicht wundern, wenn uns Brakelmann oder Adsche über den Weg laufen würde.  Ein weiterer Nebeneffekt: wir müssen den Nord-Ostsee-Kanal mit Hilfe einer Fähre überqueren, obwohl wir die Autobrücke der Bundesstraße 5 im Hintergrund sehen. Kürzeste Strecke ist nun mal Kürzeste Strecke! Was uns dabei verwundert hat, die Überfahrt hat uns nichts gekostet. Anders sieht das mit der Fähre über die Elbe aus. Hierfür müssen wir 17,50 € berappen. Allerdings sind dies auch über 4 km mit dem Schiff.

Unterwegs versorgen wir uns noch im Supermarkt für die nächsten drei Tage. Dort gönnen wir uns auch ein Grillhähnchen, quasi als Fischbrötchenersatz. Danach erreichen wir um 15:45 Uhr den Campingplatz in Hooksiel. War der Platz Wesselburenerkoog schon groß, dann ist dieser hier riesig. Im FKK-Bereich ist jedoch noch jede Menge Platz. Wir buchen die geplanten drei Nächte für je 23 €, all inklusive. Nur die Touri-Abgabe von 2,50 € pro Person und pro Tag kommen noch hinzu.

Dienstag, 17. Juli 2018

Der Platz ist sauber, die Nächte sind ruhig. Nach kurzer Beratung sind wir der Meinung, es auf anderen Plätzen nicht besser antreffen zu können. Also buchen wir drei Nächte nach und werden also bis Sonntag hier bleiben.  Heute soll es heiß werden. Bereits beim Frühstück sind es 21 Grad und laut Vorhersage soll es am Nachmittag 30 Grad werden. Also nehmen wir unsere Fahrräder und fahren an den Strand. In der Strandmuschel lässt es sich gut aushalten, die leichte Brise ist sehr angenehm.  Am Abend nimmt die Bewölkung zu und es weht ein starker Wind. Es ist stark abgekühlt, wir haben „nur“ noch 21 Grad, die sich aber wegen des Windes deutlich kühler anfühlen. Also nichts wie ab ins Wohnmobil!

Mittwoch, 18. Juli 2018

Es weht ein frischer Wind, bei dem wir noch nicht einmal im Freien frühstücken möchten. Daher beschließen wir eine Rundfahrt durch Friesland zu machen. Also Markise eingefahren, alles weggeräumt und los geht es mit Kolumbus.

Unser erster Halt ist in Carolinensiel/Harlesiel. Der alte Hafen in Carolinensiel hat viel Charme, alte Boote und hübsche Häuser. Und natürlich Fisch- bzw. Krabbenbrötchen.

35 – Kunst à la Harlesiel

36 – Sozialer Wohnungsbau

37 – Das Elend aus der Nähe

38 – Und wohin nun?

Weiter geht es nach Neuharlingersiel. Auch dort fühlen wir uns im Hafen recht wohl und erkunden ausgiebig den Ort.

39 – Sielhof in Neuharlingersiel

Bensersiel, unsere dritte Station auf unserem Rundtrip, sagt uns nicht viel, also schnell weiter nach Aurich. Dort ist es aber auch nur traurich. Zwar gibt es eine nette Fußgängerzone mit reichlich Geschäften, auch gibt es einige hübsche alte Häuser, aber wirkliches Altstadtflair hat die Stadt nicht. Möglicherweise liegt es aber auch nur daran, dass der Marktplatz mit irgendwelchen Ständen und einer Bühne vollgestellt ist, wo aber gerade so gar nichts los und zu sehen ist.

40 – Skulptur in der Fußgängerzone Aurich

41 – Verlagshaus der Ostfriesischen Nachrichten in Aurich

Wittmund lassen wir förmlich links liegen und als wir schließlich nach Jever kommen streikt Michaela, sie hat keine Lust mehr auf Besichtigungen. Meine Füße sind aber auch platt, also geht es weiter zum Campingplatz, wo wir gegen 18 Uhr eintreffen, unsere Lammkoteletts genießen und dann vor dem Fernseher einschlafen.

Donnerstag, 19. Juli 2018

Zunächst zeigt sich der Himmel bewölkt, die Temperatur ist nicht so hoch, der Wind schwach. Gute Voraussetzungen für eine Radtour. Aber zunächst genießen wir nach dem Aufstehen unseren Kaffee und lassen uns dabei viel Zeit. Es ist dann auch schon fast Mittag, als wir uns dem Frühstück widmen: Nordseekrabben mit Rührei und in Butter gerösteten Baguette-Scheiben.  Dann geht es auf die Räder und wir fahren ins benachbarte Horumersiel. Nach einer kurzen Ortsbesichtigung, bei der wir jedoch nichts Nennenswertes finden, fahren wir wieder zurück und gönnen uns auf unseren Liegen jede Menge Sonne.

Freitag, 20. Juli 2018

Beim Aufstehen ist es zwar noch bewölkt aber es soll heute sehr warm werden. Also lassen wir uns erst einmal Zeit mit dem Frühstück, danach geht es mit den Rädern an den Strand, wo wir den Nachmittag verbringen.

Samstag, 21. Juli 2018

Entgegen der Wettervorhersage ist es den ganzen Tag nur bedeckt, aber immerhin warm. Der Strand lohnt sich jedoch nicht, also bleiben wir auf dem Campingplatz und lesen.

Sonntag, 22. Juli 2018

Wach werden wir um halb acht, der Kaffee ist schnell gemacht, zum Frühstück gibt es Rosinenbrot. Danach wird Kolumbus reisefertig gemacht. Noch schnell duschen und um neun Uhr sind wir schon auf der Straße. Die Rückfahrt verläuft reibungslos, nur der übliche Stau bei Hamburg und später auf dem Berliner Ring verzögern unsere Fahrt ein wenig. Bereits um 14:30 Uhr erreichen wir unser Zuhause, wo wir freudig von den Katzen begrüßt werden.